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DIE WELT Freitag, 2. April 2004

 

Galerie Meinhold und Reucker

 

... Zeichnungen von Heryun Kim. Mit Tusche zu Reispapier gebracht und aufgezogen, verströmen sie asiatische, meditative Ruhe. Kim pendelt zwischen Seoul (Korea) und Berlin (an der UdK war sie Meisterschülerin von Klaus Fussmann).

 

Sie lenkt den Blick auf die ästhetischen Qualitäten des Fragments oder die reduzierte Umrisslinie, die einen Gegenstand definiert, ihn gleichzeitig aber zu etwas ganz Eigenem macht. Hier erscheint geschaute Form statt eines nur gesehenen Gegenstandes - in stiller Großartigkeit. Man ist versucht, die Ästhetik des Thomas von Aquin anzuwenden. Integritas, consonantia, claritas: Ganzheit auch im Fragment, Zusammenklang aller Teile, Klarheit. Und da "claritas" die "quidditas" ist, das Wesen der Dinge, das hier formuliert wird, klappt es mit der Kunstanschauung des Mittelalters auch hier und heute. „

 

Gerhard Charles Rump

 

 

디 벨트 200442일 금요일

 

마인홀트 운트 로이커 갤러리 (Galerie Meinhold und Reucker)

 

중략

 

김혜련의 드로잉들은 한지에 먹으로 그려져 있는데 동양적이고 명상적인 평안함이 흘러 넘친다. 베를린 국립종합예술대학 (UdK) 클라우스 푸쓰만의 마이스터쉴러인 김혜련은 서울과 베를린을 오가며 작업하고 있다. 대상들을 규정하면서 동시에 대상들이 무언가 완전히 독자적인 것이 되는 듯, 절제된 윤곽선을 구사하여 대상의 단편적 형태가 지닌 미학적 가치에 주목하게 만든다. 여기에서 - 단지 눈으로 보여 지는 사물들이 아니라 관조 되어진 형태가 나타난다.- 고요한 위대함. 토마스 아퀴나스의 미학을 여기에서 발견할 수 있다: 통합, 공명, 명료; 단편 속에서의 전체, 모든 부분들의 화음, 그리고 밝고 깨끗함: 그리고 명료 클라리타스 claritas 여기에서 규정하자면 사물의 본질인 크비디타스 quidditas” 이기 때문에 중세의 예술관조와 조응하며 여기 오늘과도 조응한다.

 

- 게하르트 샤를 룸프 박사

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